10 Dinge die Hunde hassen

Da ich bei Lucy immer wieder an ihrem Verhalten beobachte, dass sie manche Dinge, die sie mit mir gemeinsam erlebt, gar nicht leiden kann, habe ich einmal die 10 häufigsten Punkte zusammengefasst, die meiner Meinung nach Hunde hassen.

Viel Spaß beim Lesen, vielleicht ist ja auch der ein oder andere Punkt dabei, den ihr selbst auch schon beobachtet habt, den eure Liebsten auch hassen.

1 Feste Umarmungen
Auch wenn wir sie noch so süß finden, Hunde fühlen sich bei festen Umarmungen unwohl und bedroht. Also lasst euren Liebsten Platz zum atmen, auch wenn ihr sie noch so gerne den ganz Tag fest drücken könntet.

2 Angreifen im Gesicht/Schnauze
Berührungen in der Schnauzgegend führen zu Verunsicherung und Unwohlsein, also vermeidet es euren Hund im Gesicht anzufassen. Das Areal um das Hundemaul ist sehr sensibel und sein wir uns mal ehrlich: mögen wir es gerne wenn uns wer ins Gesicht fasst?

3 Wenn ihr eure Hunde beim Gassi-gehen nicht schnüffeln lasst
Der Spaziergang ist für den Hund mehr als eine Übung mit euch zu gehen, eure Liebsten entdecken die Welt dabei jedesmal aufs Neue. In ersten Linie erfolgt diese Erkundung beim Hund durch das Schnüffeln, im Gegensatz zum Sehen beim Menschen. Also seid geduldig mit euren Liebsten, sie brauchen diese Zeit um ihre tagesaktuelle Hundezeitung zu „lesen“.

4 Ohne Regeln leben
Wenn sich euer Hund daneben benimmt, dann sehr wahrscheinlich, weil er kaum oder wenig Regeln einhalten muss. Das tägliche Training ist sehr wichtig, um das Leben des Hundes zu strukturieren. Routine ist genauso wichtig, da Hunde eine innere Uhr haben, Futter zB sollte immer zur selben Zeit verabreicht werden.

5 Anbrüllen oder Bestrafen
Niemand mag es, angebrüllt oder bestraft zu werden, Hunde auch nicht. Hunde verstehen zwar nicht unsere Worte, jedoch sind sie in der Lage unsere Emotionen zu lesen. Sensible oder ängstliche Hunde, können von aufbrausendem Verhalten eingeschüchtert und traumatisiert werden. Angst hat nichts mit Respekt zu tun, somit führt lautes, aufbrausendes Verhalten auch nicht zu einer stärkeren Bindung zu eurem Hund.

6 Kleidung anziehen
Mit großer wahrscheinlich fühlen sich Hunde mit Kleidung unwohl, Lucy beutelt und reibt sich stundenlang, eigentlich bis ich ihr die Regenjacke wieder ausziehe. Was im Winter für manche Hunderassen unumgänglich ist, sollte im Sommer einfach unterlassen werden. Nur um lustige Fotos zu machen, sollte man seinen Hund in kein Hasenkostüm stecken, also lasst euren Hund einfach Hund sein.

7 Parfum und intensive Gerüche
Der Riechsinn des Hundes, ist 10.000 bis 100.000 mal stärker ausgeprägt als der des Menschen. Dementsprechend können starke Gerüche wie Parfum oder Chemikalien die sensible Hundenase irritieren und für den Hund unangenehm werden.

8 Alleine gelassen werden
Hunde sind soziale Wesen, die generell nicht gerne alleine sind. In extremen Situationen, können Hunde die Angst vor dem alleine sein haben, Trennungsängste entwickeln.

9 Orte aufsuchen, die der Hund nicht mag
Der Klassiker: Tierarztbesuch. So sehr unsere Liebsten uns leiden können, beim Tierarztbesuch würden sie uns am liebsten an Ort und Stelle die Scheidungspapiere zukommen lassen. Mit deutlicher Körpersprache wird uns gezeigt, dass sie sich hier nicht wohlfühlen und einfach nur noch weg wollen. Auch das Auto, oder eine bestimmte Straße können beim Hund zu Angst oder Phobien führen. Zwingt man den Hund mit Gewalt in diese Situationen, befindet er sich auf einem sehr hohen Stressniveau, daher immer mit Geduld und Nachsicht arbeiten.

10 Traurig und frustriert sein
Befindet sich der Mensch in einem Tief, hat eine Depression oder trauert, dann spürt das unser Hund und es wirkt sich auf sein Verhalten aus. Hunde können so sensibel sein, dass sie diese Emotionen übernehmen und selbst frustriert, traurig oder krank werden. Wenn es euch nicht gut geht, denkt daran – ihr seid nicht alleine – und auch wenn ihr es jetzt gerade nicht glauben könnt: alles wird wieder gut!

In diesem Video gibt es noch weitere Dinge zu sehen, die Hunde hassen;-)

Wuffige Grüße,

Lucy & Co