Manche Hunde zu baden ist schwer!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber Lucy zu baden, ist ein anstrengender Akt.

Ist sie sonst schon nicht die Schwimmerin, erstarrt sie beim Baden zu einer steifen Säule und die Freundschaft mit uns wird einseitig gekündigt.

Warum auch immer, aber sie hat sichtlich Angst vor dem Vorgang, es ist ihr richtig unheimlich und unangenehm.

Sobald sie nur mitbekommt, dass sie diejenige ist, die in die Wanne muß (wenn ich drinnen liege, ist es kein Problem für sie vorbeizuschauen), sieht man nur noch ihr Hinterteil, da sie sofort flüchtet. Freiwillig bringen wir sie dann nicht mehr ins Bad, da hilft nur noch tragen und hineinheben.

Wobei wir sie nicht oft baden, aber wenn Madame sich entweder in Gatsch oder Fäkalien wälzt, führt kein Weg dran vorbei. Unten seht ihr die Badewanne nach dem Baden, ja das was ihr seht ist komplett braunes Wasser;-)

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So sieht die Badewanne danach aus ©pfotenkino

Grundsätzlich gilt: So oft wie nötig und so selten wie möglich! Da ein zu häufiges Baden leicht das Gleichgewicht der Hundehaut durcheinander bringen bzw. zerstören kann, sollte man sich an dieses Credo halten.

Das Baden selber ist schon schlimm genug für Lucy, aber das was danach kommt, ist noch verrückter.

Da Lucy auch Handtücher und eben mit diesen abgetrocknet zu werden GAR nicht leiden kann, können wir sie meistens nur ein wenig trocknen. Dann kommt der Föhn zum Einsatz, aber auch das geht meistens nur eine begrenzte Zeit. Daher verlässt Lucy das Bad meistens noch nass.

Was folgt ist ein aufgescheuchtes Hin- und Herlaufen durch die ganze Wohnung. Das geht dann sicher 20-30 Minuten. Gefolgt von verrücktem Wuzeln auf sämtlichen Stoffen, die sie findet. Teppich, Sofa, Sessel, alles wird benutzt um das nasse Fell loszuwerden.

Lustig zum zusehen, jedoch bin ich jedesmal froh, wenn es wieder vorbei ist;-)

Viel Spaß beim Video, mich beruhigt es, dass wir nicht alleine sind…