Leckerli selber machen- kein Problem!

Da Lucy von Anfang an Problem mit Futtermittelunveträglichkeiten hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis wir das Thema Leckerli selber in die Hand nehmen würden.

Ich weiß nicht wieviel Geld ich auf der Suche nach den richtigen Leckerli bereits in den Wind geschossen habe.

Von getrockneten Hühnerbrust/Lamm/Rindfleisch Stücken, über Strauss-Pferde-Gans Snacks war fast alles dabei. Vom Ochsenziemer über Zahnputz-snacks, fast nichts haben wir ausgelassen. Sehr zum Leidwesen meiner Geldbörse und Lucys Gesundheit.

Manche Sachen hat Lucy einfach nicht vertragen (das zeigt sich sehr schnell an weichem Kot), andere Snacks beinhalten zu viel Getreide und Füllstoffe und wiederum andere hat sie vor lauter Gier in ganzen Stücken hinuntergeschlungen. Das endete in der Regel mit schlaflosen Nächten, da sich Lucy die ganze Nacht übergeben hat.

Die Suche war mühsam und kostspielig und Lucy bekam Nahrungsmittel, die nicht gut für sie waren.

Nachdem klar war, dass Lucy eine Zeit lang nur Truthahn/Putenfleisch fressen durfte, begab ich mich auf die Suche nach Truthahn-Leckerlis. Nichts einfacher als das, dachte ich mir – falsch gedacht.

Aus irgendeinem mir unerklärlichem Grund, gibt es kaum Truthahn Snacks in unserer großen Hunde-Konsumwelt. Hühnerfleisch gibt es in unglaublich vielen Variationen, Truthahn eben nicht.

Da die wenigen Anbieter von Truthahn Leckerlis Unsummen verlangen und die Auswahl auch sehr eingeschränkt ist, war mir schnell klar, dass ich einen Plan B brauche.

Bei meiner Internetrecherche, bin ich in einem Forum auf das Thema Dörrfleisch gestoßen. Auf diesem Blog gibt es dazu einen Eintrag zum Thema „Fleisch für Hunde dörren“. Das hat mich dazu inspiriert, es selbst auszuprobieren.

Gesagt, getan- wir dörren jetzt seit 2 Monaten und sind begeistert! Das erste Dörrgerät (Preisklasse ca. € 50,-) war leider nach 1x dörren defekt, somit musste ich es zurückschicken. Der 2. Dörrautomat liegt bei ca. € 120,- und was soll ich sagen – er funktioniert wunderbar. Man kann die Temperaturstufen regeln (ich nehme immer die Höchste, dann geht es schneller) und nach ca. 12-16 Stunden im Dörrautomat, ist der Truthahn gedörrt. Lucy liiieeeebt den gedörrten Truthahn und sie veträgt ihn super.

Ich kann das Thema „Dörren“ wirklich jedem Hundebesitzer ans Herz legen, aus ca. 1 kg Truthahnfleisch generiert man ca. 250 g trockenes Fleisch. Bei uns reicht das für ca. 2 Wochen, je nachdem wieviel Lucy an Basisfutter bekommt.

Aber seht selbst, hier ein paar Fotos, wie das Dörrfleisch zubereitet wird.

 

 

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